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„Aquajogging ist doch nicht so uncool“ oder „Gibt es bereits River Running?“

Einige von Euch haben bestimmt schon von meinem Knie-(un-)fall gehört. Vor ca. 5 Wochen mussten mir 60% des Innenmeniskus entfernt werden. Des Weiteren warf mich ein Innenbandteilabriss zusätzlich zurück. Nun ja, erstmal war das nicht leicht zu akzeptieren, aber ich möchte Euch nichts vorweinen und auch kein Genesungsbericht schreiben. Dazu ist das alles viel zu unbedeutend. Aber es hat mich in meinen Überlegungen, wie ich das Comeback, besonders im Laufen, gestalte zu einigen neuen Ideen gebracht: Um die Belastung auf das Kniegelenk zu reduzieren, hab ich Aquajogging für mich entdeckt. Mutig bin ich also heute Morgen mit Aquajogging-Gürtel ins Hallenbad geschlichen und hab das nach der 30minütigen Schwimmeinheit (klappt wieder ganz gut) ausprobiert.

Aquajogging ist nicht nur Reha- und Gesundheitssport, sondern durchaus auch für ambitionierte Läufer ein sinnvolles Training. Es belastet die „Orthopädie“ wenig, trainiert aber effektiv die Muskulatur (zum Teil andere Gruppen als das „normale“ Joggen). Einige   Weltklasse-Athleten nutzen die durchaus ernstzunehmende Sportart als Ergänzung  für Ihr Training.

Ich fand es fürs Knie sehr angenehm (beim Joggen zwickt es z.Z. immer noch ein wenig, was aber völlig normal ist). Im Nachhinein war es auch recht anstrengend. Langweilig war es nicht, vermutlich weil es noch neu für mich ist.

Ich hab mir auch schon interessante Möglichkeiten ausgedacht: Wie wäre es im Sommer, angelehnt an das zurzeit boomende SwimRun ein RiverRunning durchzuführen: 500m Aquajogging im Fluss mit Strömung, rausklettern und 500m zurücklaufen (z.B. als intensives Intervall). Hört sich crazy aber cool an, oder?

Also, wenn Ihr im Sommer einen Verrückten mit Aquajogging-Gürtel im Neckar treiben seht, dann könnte ich das sein…falls nicht…ist vermutlich dann schon der nächste Ausdauersport-Trend entstanden.

Im Beitragsbild seht Ihr übrigens das lädierte/genesende Knie.