Vier TRIAkademiker bei der Challenge Heilbronn

Mit Frank und Daniel Siegle, Marc von der Burg und Torsten Völkel nahmen am 19.06.2016 vier Athleten, die von der TRIAkademie gecoached oder in sonstiger Art betreut wurden/werden teil.

Für Daniel ging es bei der Olympischen Distanz darum, seine zuletzt hervorragenden Leistungen zu bestätigen. Dies gelang ihm größtenteils. Mit zwei guten Läufen (der Triathlon wurde aufgrund der Wassersituation des Neckar zu einem Duathlon umfunktioniert) sicherte er sich den sehr guten 37sten Gesamtrang und Platz 4 in seiner Altersklasse. So dicht am Podium bei einer so großen Veranstaltung zu sein ist eine tolle Leistung. Schade, dass er nicht ganz gereicht hat. Am Rad (schwerer, selektiver Kurs) hat Daniel leider ein paar Körner gelassen, wer weiß, was sonst drin gewesen wäre.

Sein Vater Frank erreichte bei der Challenge (Halbdistanz) einen guten 542. Rang. Besonders der starke Halbmarathon zum Abschluß sei positiv erwähnt. Frank lief ihn in 1:51:57h, was nach 93 schweren Radkilometern sehr gut ist.

Marc hatte sich in seiner Langdistanzvorbereitung sehr viel vorgenommen und war hochmotiviert. Leider ist er ungefähr bei der Hälfte des Rennens sozusagen „explodiert“. Sprich, die Leistung konnte nicht mehr aufrecht gehalten werden, Krämpfe und (im Halbmarathon) Gehpausen waren die Folge. Sein Trainer (Herzlos) forscht zurzeit noch an der Ursachen, es schein eine ungünstige Verkettung von zu hartem Pacing auf der selektiven Radstrecke und einer leichten Dehydrierung zu sein. Auf alle Fälle werden die beiden daran arbeiten und wertvolle Lehren für die weitere Vorbereitung auf Köln im September ziehen.

Torsten/Trainer Herzlos selbst war mit niedrigen Erwartungen ins Rennen gegangen. Fehlt doch noch immer einiges an einer guten Form. Allerdings konnte er schon beim ersten Lauf über 5km das schnelle Anfangstempo von unter 4min/km halten. Auf dem Rad fuhr er klug strickt nach Wattmesser (GA1/GA2). Dies führte sogar zu einer fast 7min schnelleren Radzeit als 2015. Der abschließende Halbmarathon war dann ein Sieg des Willens über die Muskeln und so schaffte er es mit 1:47:13h satte 2 Minuten schneller als im Vorjahr zu sein. Hochzufrieden fiel er ins Ziel.

So unterschiedlich die Erfahrungen sind, die Saison geht schon sehr bald weiter und die TRIAkademie wird mit neuen Erkenntnissen an Eurer Form feilen.

Ergebnisse sind hier zu finden.

Hier ein paar Eindrücke vor, während und nach dem Rennen:

 

3 Gedanken zu „Vier TRIAkademiker bei der Challenge Heilbronn“

    1. Bitte sieh genau hin GA1/GA2: Damit meine ich die „echten“ Grundlagenvereiche, wie sie der Radsport und mittlerweile auch immer mehr Triathlontrainer benutzen. Bitte nicht verwechseln mit dem Triathlon-Bezeichner GA1/2, welcher dem Radsport Bereich EB entspricht. Damit eine MD zu bestreiten wäre wirklich (zumindest für mich) nicht möglich.

  1. Bei Marc lassen sich die Probleme am wahrscheinlichsten durch eine ungünstige Verkettung aus einer leichten Dehydrierung und einer zu hohen Verausgabung beim ersten Lauf und beim ersten Teil des Radsplits. Gepaart mit der selektiven Radstrecke ist dann die „Explosion“ begünstigt worden. Wir haben bereits Strategien überlegt, um dies beim nächsten und letzten Test vor Marcs Langdistanz in Köln zu verhindern.

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